Mach mit!

Als globale Bewegung streiken wir seit mehreren Monaten wöchentlich für Veränderungen in der Politik, die nötig sind, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten und die Erderwärmung auf 1,5 °C zu beschränken. In München findet der nächste Streik findet am Freitag, dem 20. September statt. Wir treffen uns um 12 Uhr am Königsplatz.

Gerade nicht in München?

Kein Problem! Wir sind eine globale Bewegung, und in vielen anderen Städten in Deutschland und weltweit gibt es ebenfalls Fridays for Future-Ortsgruppen. Wenn du also gerade nicht daheim bist, schau einfach hier nach wo überall auch gestreikt wird:

In Deutschland Weltweite Karte

#AllefürsKlima: Globaler Klimastreik am 20. September

An diesem Tag trifft sich das Klima-Kabinett in Berlin; drei Tage später ist der Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York. Dort werden Entscheidungen getroffen, die die Zukunft von allen betreffen. Und weil nach inzwischen einem ganzen Jahr Fridays for Future und mehr als einem halben Jahr freitäglichem Klimastreik in München immer noch viel zu wenig passiert ist, heißt es jetzt: #AllefürsKlima!

Kommt alle, auch und besonders ihr, die ihr eigentlich arbeiten müsst! Das geht doch nicht? Doch! Diese Münchner Unternehmen und Akteur*innen machen es schon vor:

Karte streikender Unternehmen
„Hope dies, and action begins.“
— Greta Thunberg

Unsere Forderungen

An die Bundes­regierung:

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Bis Ende 2019:

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Laut UBA sind das 180€ pro Tonne CO₂

An die Stadt München:

Um zu zeigen, welche Maßnahmen auf lokaler Ebene nötig sind, um die bundesweiten Forderungen umzusetzen, haben wir Forderungen an die Stadt München gestellt:

  1. Betrieb des HKW Nord 2 bis 2022 beenden und den Betrieb bis dahin auf ein Minimum reduzieren
  2. Autofreie Zone innerhalb des mittleren Rings bis spätestens 2025
  3. Austattung aller Neubauten mit Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen
Alle Forderungen als PDF

„Was heute geschieht, gleicht einem kollektiven Suizidversuch.“
— Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher

Unterstützen

Du willst uns mehr oder anders unterstützen, als nur freitags zu streiken? Wenn Du uns bei der Vorbereitung und Umsetzung der Streiks helfen möchtest, spreche einfach freitags eine*n der Order*innen an oder kontaktiere uns über unsere Social Media Kanäle. Außerdem freuen wir uns über Spenden für Sticker, Plakate, Flyer, GEMA, Wagen- & Boxen-Miete, etc. auf unser Spendenkonto:

Kontoinhaber: Fridays for Future München
Spendenkonto: 200 301 0201
IBAN: DE30 7002 0500 2003 0102 01
BIC: BFSWDE33MUE
„I want you to behave like our house is on fire. Because it is.“
— Greta Thunberg

Students for Future

Dir sind zu wenig Studis auf den Demos? Du findest, dass auch die Münchner Hochschulen ihren Beitrag gegen die Klimakrise leisten sollten? Du willst, dass auch dort endlich etwas passiert? Dann komm zu Students for Future, dem studentischen Teil unserer Bewegung!

Jeden Donnerstag veranstalten wir unser Klimacafé, wo du einfach mal entspannt über das Klima und die Politik labern kannst; falls dir das nicht reicht kannst du auch gerne Mittwochs beim Plenum vorbeikommen und dich bei uns in die Planung mit einbringen. Oder du kommst einfach Freitags mit uns auf die Demo, bastelst mit uns Banner und Flaggen, organisierst Zubringerdemos zu den Großstreiks …

Um auf dem Laufenden zu bleiben trete unserem Telegram-Channel bei oder folge uns auf Social Media.

Churches for Future

Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken.

Initiiert wurde der Aufruf von dem ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit. Über 60 Kirchen, kirchliche Arbeitsbereiche und Organisationen im Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit rufen bereits dazu auf, sich mit der Bewegung „Fridays for Future“ zu solidarisieren, um anzuerkennen, dass die Schülerinnen und Schüler für eine wichtige Sache auf die Straße gehen. Gemeinden sind aufgerufen, für die jungen Menschen zu beten und vor Ort den Kontakt zu suchen, um herauszufinden, wie Kirche sie im Einzelnen konkret unterstützen kann.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit.

Am 13. September stellt Fridays for Future München zusammen mit Parents for Future München Forderungen an die Kirchen vor. Dies findet im Rahmen einer Veranstaltung der katholischen Akademie in Bayern in der Mandlstraße 23 ab 14 Uhr statt.

Alle Forderungen als PDF