EU-Klimaschutz­gesetz

Bild von acht Aktivisti, die ein Banner mit der Aufschrift 'EU-KLIMAGESETZ: Mit leeren Händen zu Joe?!' sowie einige Schilder halten.

Am 09.04. hatten wir eine Aktion vor der Vertretung der Eu-Komission in München, coronabedingt wieder mit kleiner Besetzung.

Die EU geht ohne eine ambitioniertes Klimaziel für 2030 beim „Leaders“ Gipfel am 23. April mit absolut schlechtem Beispiel voran!

Anlass ist ein internationaler Klimagipfel am 22. & 23. April im weißen Haus, ausgerichtet von Joe Biden.
Mit dem Gipfel will Biden die eingeladenen Regierungschef*innen für ehrgeizigere Klimaziele gewinnen. Der Gipfel ist ein wichtiges Vortreffen zur Welt­klima­konferenz im November.

Auch Kommissions­präsidentin Frau von der Leyen ist als Vertreterin für die EU eingeladen.
Aber die EU, anstatt bei dem Treffen eine Führungsrolle einzunehmen, hat sich immer noch nicht auf ein Klimaziel für 2030 geeinigt. Zur Debatte stehen auch nur völlig unzureichende Reduktionsziele. Momentan sieht es also danach aus, dass die EU ohne und wenn, dann mit einem völlig unzureichendem, Klimaziel beim Gipfel teilnehmen wird.

Was hat das für eine Wirkung, wenn die EU mit leeren Händen auf eine Klimakonferenz geht, auf der sie eigentlich eine Vorreiterrolle einnehmen sollte? Wie kann man von anderen Regierungen erwarten, ihre Ambitionen zu erhöhen, wenn man selber überhaupt nichts vorzuweisen hat?

Bürger*innen Rat

Für mehr direkte Demokratie wollen wir Bürger*innen-Räte bekannter machen. Deshalb veranstalten wir zusammen mit den Scientists for Future regelmäßige Webkonferenzen, um ein Gefühl für das Verfahren zu vermitteln. Komm' vorbei und probiere es mit uns zusammen aus!

Weitere Infos

#FightFor1Point5

Das Pariser Klimaabkommen ist nicht verhandelbar!

Um das, pünktlich zum 5. Geburtstag des Abkommens, einmal mehr klarzumachen, haben wir am 11.12. ein riesiges, mit Flammen beleuchtetes Banner auf der Theresienwiese aufgebaut. Davor gab es ein Flammenmeer aus Kerzen, an dem sich auch Passant*innen beteiligten. Untermalt wurde das ganze vom Sound eines Waldbrandes.

Wegen Covid aktuell keine regelmäßigen Streiks

Aufgrund der aktuellen Coronasituation und den bundesweiten Maßnahmen verzichten wir vorerst leider auf wöchentliche Präsenzstreiks
ABER: Wir werden weiterhin vereinzelte coronakonforme Aktionen durchführen und halten euch hier auf dem Laufenden, denn noch immer gilt: Ob Corona oder Klima, Wissenschaft hilft prima!

„Unser Planet brennt, aber Deutschland bestellt die Feuerwehr für das Jahr 2038.“
- Franz Alt

Globaler Klimastreik am 19.03.

Die Regierenden liefern weiterhin nur vage Versprechen für weit entfernte Termine, während die Klimakrise weiter eskaliert und unser CO2-Budget zur Neige geht. Stattdessen braucht es sofortige und konkrete Maßnahmen im Einklang mit der Wissenschaft. Weltweit sind wir deshalb am 19.3. auf die Straße gegangen und forderten: #nomoreemptypromises

Livestream

Mittelpunkt der zahlreichen Aktionen in München war ein Livestream zur zentralen Aktion im Olympiapark!
Um 12 Uhr wurde ein Programm, das sich sehen lässt gestreamt: Inspirierende Redner*innen, fetzige Musik und ein großes Banner am Ufer des Olympiasees ...
Die Aufzeichnung vom Stream kannst du auch noch auf hacc.media oder Youtube anschauen.

Programm

Es gab sowohl Redebeiträge als auch Livemusik

Reden gab es unter anderem von:

  • Scientists For Future
  • Fossil Free München
  • Greenpeace
  • Now you see me Moria

Musik gibt es unter anderem von:

Dezentrale Aktionen

Neben der zentralen Aktion im Olympiapark gab es in München eine ganze Menge Protestformen und Aktionen.

Dafür konnten Menschen uns Fotos von ihren dezentralen Solostreiks schicken, sei es ein Kreidebild auf der Straße, ein Schild im Vorgarten oder ein Bannerdrop aus dem Fenster.
Wir haben daraus dann ein großes Sammelbild gemacht und dieses das als Brief unter der Überschrift #nomoreemptypromises an unsere Abgeordneten im Stadtrat, Landtag und Bundestag geschickt. Damit haben wir sie ganz direkt an ihre Verantwortung in der Klimakrise erinnert.

„Hope dies, and action begins.“
— Greta Thunberg

Unsere Forderungen

An die Bundes­regierung:

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Bis Ende 2019:

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Laut UBA sind das 180€ pro Tonne CO₂

An die Stadt München:

Um zu zeigen, welche Maßnahmen auf lokaler Ebene nötig sind, um die bundesweiten Forderungen umzusetzen, haben wir Forderungen an die Stadt München gestellt:

  • Betrieb des HKW Nord 2 bis 2022 beenden und bis dahin auf ein Minimum reduzieren
  • Autofreie Zone innerhalb des Mittleren Rings bis spätestens 2025
  • Austattung aller Neubauten mit Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen

Alle Forderungen als PDF

Offener Brief an die Staats­kanz­lei

In unserem offenen Brief an die Staatskanzlei blicken wir auf die Klimapolitik - oder eher die mangelnde Klimapolitik - der letzten Dekade zurück. Wir appellieren an die Regierung, in diesem neuen Jahrzehnt eine Wende ihrer Politik zu betreiben. Wir fordern, endlich Maßnahmen zu ergreifen um das beschlossene Pariser Abkommen auch zu erfüllen. Denn nur so können wir unseren Planeten retten und eine lebenswerte Zukunft sichern!

Offener Brief
„Was heute geschieht, gleicht einem kollektiven Suizidversuch.“
— Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher

Unterstützen

Du willst uns mehr oder anders unterstützen, als freitags zu streiken? Wenn Du uns bei der Vorbereitung und Umsetzung der Streiks helfen möchtest, spreche einfach freitags eine*n der Order*innen an oder kontaktiere uns über unsere Social Media Kanäle. Außerdem freuen wir uns über Spenden für Sticker, Plakate, Flyer, GEMA, Wagen- & Boxen-Miete, etc. auf unser Spendenkonto:

Kontoinhaber: Fridays for Future München
Spendenkonto: 200 301 0201
IBAN: DE30 7002 0500 2003 0102 01
BIC: BFSWDE33MUE

Koope­ra­ti­onen

Egal ob Presseanfrage oder Forschungsvorhaben - du kannst uns gerne einfach per Mail anfragen. Wir stehen außerdem auch als Teilnehmer*innen auf Podiumsdiskussionen, für Fachgespräche, Workshops oder Vorträge zur Verfügung.

„I want you to behave like our house is on fire. Because it is.“
— Greta Thunberg

Students for Future

Dir sind zu wenig Studis auf den Demos? Du findest, dass auch die Münchner Hochschulen ihren Beitrag gegen die Klimakrise leisten sollten? Du willst, dass auch dort endlich etwas passiert? Dann komm zu Students for Future, dem studentischen Teil unserer Bewegung!

Jeden Donnerstag veranstalten wir unser Klimacafé, wo du einfach mal entspannt über das Klima und die Politik labern kannst; falls dir das nicht reicht kannst du auch gerne Mittwochs beim Plenum vorbeikommen und dich bei uns in die Planung mit einbringen. Oder du kommst einfach Freitags mit uns auf die Demo, bastelst mit uns Banner und Flaggen, organisierst Zubringerdemos zu den Großstreiks …

Um auf dem Laufenden zu bleiben trete unserem Telegram-Channel bei oder folge uns auf Social Media.

Webseite Telegram

Scientists for Future

Scientists for Future ist ein überinstitutioneller, überparteilicher und interdisziplinärer Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren.

Die Initiative versteht sich als Stimme der Wissenschaft, die zu sachlichen politischen Diskussionen beiträgt und als Brückenbauerin Dialoge fördert und Einsichten ermöglicht. Hierzu führt sie Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen von Wissenschaftler*innen aus verschiedensten Disziplinen zusammen.

Webseite

Parents for Future

Wir sind die Münchener Parents for Future Gruppe, die in Solidarität zur Fridays for Future Bewegung steht.

Webseite der Münchner Gruppe

Churches for Future

Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken.

Initiiert wurde der Aufruf von dem ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit. Über 60 Kirchen, kirchliche Arbeitsbereiche und Organisationen im Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit rufen bereits dazu auf, sich mit der Bewegung „Fridays for Future“ zu solidarisieren, um anzuerkennen, dass die Schülerinnen und Schüler für eine wichtige Sache auf die Straße gehen. Gemeinden sind aufgerufen, für die jungen Menschen zu beten und vor Ort den Kontakt zu suchen, um herauszufinden, wie Kirche sie im Einzelnen konkret unterstützen kann.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit.

Alle Forderungen als PDF